Teilprojekt 1
Verkehrsplanung

 


Fachhochschule Erfurt
Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen

Altonaer Str. 25
99085 Erfurt

Fax: 0361/67 00 528

Prof. Dr. Heinrich Kill
Fon: 0361/67 00 525
kill@verkehr.fh-erfurt.de

Joern Flaig
Fon: 0361/67 00 563
flaig@verkehr.fh-erfurt.de

TP 1.1: Verkehrsplanerische Herausforderungen und Maßnahmen

Der Beitrag der FH-Erfurt legt seinen Schwerpunkt auf die Untersuchung von Events, die ein Angebot über einen längeren Zeitraum bereitstellen. Zunächst erfolgt eine Systematisierung und Aufarbeitung von Freizeit-Event-Angeboten und ihrer Verkehrskonzepte. Hierbei wird auch auf die kontinuierliche Ausdehnung des Aktionsradius im Freizeitverkehr und die wechselseitige Anregung von nachfrageintensiven Angeboten (Großeinrichtungen) und leistungsfähigen Verkehrsmitteln eingegangen. Parallel hierzu erfolgt eine nutzerbezogene Befragung zur Erfassung von zielgruppenspezifischen Anforderungsprofilen. Vor diesem Hintergrund werden dann, in enger Abstimmung mit den anderen Teilprojekten, vor allem Stadtökologie und Verkehrsökonomie, die Ergebnisse durch qualitative Szenarien auf ihrer Zukunftsrelevanz hin untersucht. Anschließend werden verkehrsplanerische Lösungen entwickelt. Hierbei soll unter anderem auch geprüft werden, inwieweit Ergebnisse aus dem Programm "Mobilität in Ballungsräumen" anwendbar sind.

Büro für Verkehrsplanung und Verkehrsforschung
Prof. Dr. G. Wolfgang Heinze
Bernsteinring 39
12349 Berlin
Fon: 030/743 29 12
Fax: 030/742 84 31
gw.heinze@t-online.de

TP 1.2: Verkehrsplanerische Bewältigungsmaßnahme

Komplementär zum Teil der FH-Erfurt liegt im TP 1.2 die Betrachtung nicht so sehr auf einer "Beeinflussung" der Nachfrage, sondern eher in ihrer "Bewältigung". Durch die "Einmaligkeit" von Events entstehen grundsätzlich unverträgliche Überlagerungen mit vorhandenen Verkehrsströmen. Ziel dieses Teilbereiches ist es daher, einerseits den jeweiligen Entscheidungsträgern die verkehrlichen Auswirkungen einer unkoordinierten An- und Abreise bei solchen Großevents deutlich zu machen, andererseits aber auch, ihnen ein differenziertes Instrumentarium zur Verfügung zu stellen. Nach der Sammlung, Systematisierung, Aufarbeitung und Sicherung bisheriger verkehrsplanerischer Lösungen und ihrer Effektivität bildet die Entwicklung von Strategien für den "Großevent-Tourismus" den Schwerpunkt der Arbeit. Hierbei kommt der Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt 4 (Impelmentationsforschung) große Bedeutung zu, da sich die Umsetzung solcher Strategien oftmals als der entscheidende Engpass erweist.

 


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